Der Mittwoch Abend ist für mich dieses Semester besonders anstrengend. Klimsaseminar bei Kubrick bzw. Kubrickseminar bei Klimsa. Da gucken wir jede Woche eins von Stanleys Werken. Kein Wunder, dass es uns bei diesen Meisterstücken die Sprache verschlägt und um so lustiger, wenn wir dann versuchen darüber zu reden. Ich versuche Kubricks Regiephilosophie zu verstehen, notiere mir ein paar Ideen. Aber es kann nicht darum gehen bessere Filme als er zu machen. Ich glaube das einzige was zählt ist, dass wir immer wieder versuchen sollten andere Filme zu machen. Obwohl es scheinbar immer wieder die gleiche Geschichte ist. Er scheint wirklich ein witziger Bursche gewesen zu sein. Mich würde mal interessieren, wie er den Bergfestfilm inszenieren würde. Die Story spielt dann sicherlich 2004, oder eben im 18. Jhd. Unzählige vollbusige Frauen würden auf einem 10 x 10 Meter großem Schachbrett miteinander kämpfen. Schnitte gäbe es in diesem Film sicherlich gar keine. Es wäre eine Art überdimensionierter Musikclip, mit einer Spiellänge von etwa zweieinhalb Tagen. Das Ausgangsmaterial sei schwarz/weiß, schließlich jedoch jedes Bild eigenhändig vom Meister nachcoloriert...
Eigentlich keine schlechte Idee, aber wo soll man die ganzen Frauen in Ilmenau auftreiben. (entschuldigt meine Gedanken, ich sag ja, der Mittwoch Abend nimmt mich immer etwas mit) [j.f.]