... kurz nach 10 klingelt der Wecker. Liegenbleiben. Halb rollt man sich raus. Wenig Zeit zur Pflege, dass nötigste halt. Die Füße. Ich bin mit Janko verabredet. Auf dem Weg zum H, winke ich Andreas ins Auto. Auch für ihn beginnt ein Produktionstag. Ein halber, wir müssen ja noch studieren. Wenig später sind wir bei Hajo. Wir müssen uns die Technik organisieren. Keine leichte Aufgabe, denn da ist auch der Herr Beyer. Keine genauen Absprachen, lediglich bürokratisches Gewäsch - ist aber wichtig. Im Anschluss das nächste Institut. Herr Reifert zeigt uns ein paar teure Mikrofone. Wo ist die Spinne? Mittlerweile ist Andreas bei uns. Er war bei Kirpal. Der spielt nicht mit. Ich bin nur wenig enttäuscht. Habe schon Ersatz im Kopf. Auf dem Parkplatz - Zu dritt suchen wir mein Auto. Da kommt uns der Kommissar entgegen. Die Sonne strahlt. "Gelesen?" frage ich, kurz bevor er von seinem Fahrrad absteigt, um sich auf ein Gespräch mit mir einzulassen. "Jaa, toll. Gefällt mir ansich. Ist ne durchdachte Sache. Aber die Glühbirne..." Sofort sind wir bei Details. Ich merke, dass er sich für die Geschichte interessiert. Er sieht das Tempo, versteht den Witz... oder ist er einfach nur ein guter Schauspieler? Wir sind uns einer Meinung, dass wir den Figuren mehr Leben einhauchen müssen. Sie brauchen ein eigenes Vokabular, typische Körperhaltungen. Zuversichtlich verabschieden wir uns...
Schließlich stehen Janko, Andreas und Ich im Globusbaumarkt. Es ist ein bisschen wie Weihnachten. Da steht noch ein Tannenbaum im Eingang. Wir fliegen zügig durch die Gänge. Auf den ersten Blick ist alles wie in einem gewöhnlichen Baumarkt. Der zweite Blick läßt mich die Dynamik erahnen, die in den noch feinsäuberlich sortierten Werkzeugen, Schrauben, Seilen und Geräten steckt, welche mich hier und da anstarren.
Mal sehen, was dieser fröhliche Mittwoch noch bringt... (j.f.)