Die Razzia sollte es heute Abend also werden. Aber zuvor noch ein ganzer Arsch voll Organisation für das bevorstehende Horrorwochenende. Also ab in den Curiebau, den Hausmeister aus dem Schlaf gerissen (der musste sich erstmal die Schuhe wieder anziehen) und Strom gesucht, Telefonnumern ausgetausch (nicht was ihr schonwieder denkt) und den Innehof besichtigt. Wenn einer cool is, dann isses definitiv der Hausmeister vom Curie, der uns ja auch schon mit Leibeskräften bei der Polizeistationsnummer im ersten Drehzeitraum unterstützt hat!
Abends gings dann mit Kind und Kegel zum Haus Zapf, bei dem uns eigentlich unser Tonmann, der Markus Stitz empfangen sollte. Doch der lag mit irgendeiner Innereiensache im Krankenhaus. Get well soon! Als schließlich alles aufgebaut, der Hinterhof taghell erleuchtet und Schauspieler samt Herrn Vowe bereit waren, kam eine ziemlich unausgeglichene Zeitgenossin aus dem Haus Zapf (in dem ja nur Studenten wohnen, von denen man doch ein eher anderes Verhalten gewöhnt ist) und keifte rum, was das hier werden würde und sie müsste um 6 Uhr raus und von wegen schlafen und taghell usw. Jegliche Versuche, sie milde zu stimmen, ihr die Fenster abzudunkeln oder was sonst noch so versucht wurde, blieben erfolglos und so sah man den restlichen Abend über immer wieder einen dunklen Schatten an einem der Fenster im zweite Stock auf und ab laufen. Gespenstisch! Ne knappe halbe Stunde später ballerte dann der Shichael Möpf (Name von der Redaktion geändert!) mit dem Polizeiauto über den Stativfuß eines Arris und beide machten fortan einen ziemlich geknickten Eindruck! Und weils noch nicht genug Aufregung gab, erwischte ein heimtückischer, jedoch geparkter Japaner auch noch den 3L Wolfsburger von Tubilay Kopal (ebenfalls Name von der Red. geändert) mit seinem Heck! Und plötzlich war großes Hallo, was im englischen wohl mit einem lauten "Fuck!" übersetzt wird. Zum Eklat kam es dann schließlich einige Stunden später, als sich Lines Ehmann (...;-)) bei der Probe für die Anschleich-Szene versehentlich in ein Nest Thüringer Todesschnecken von der Größe eines Stecknadelkopfes warf. Die sofort eingeleitete Dekomtaminierung (Nimms weg! Nimms weg!) zeigte dann allerdings auch recht schnell ihre Wirkung und der Dreh konnte doch noch zu einem guten Ende gebracht werden. Alles in allem mal wieder ein erlebnisreicher Drehtag!