Gerade komme ich heim von meinem morgentliche Rundgang durch das verschlafene Ilmenau, das heißt, so verschlafen ist es nicht gewesen. Ich hatte geglaubt, ich würde niemanden auf der Straße treffen, aber Ihr glaubt nicht, was um halb fünf alles auf den Straßen los ist. Sogar die Caécilie habe ich im Schlepptau mit Ihrer Schwester getroffen ...
... hinter mir liegt ein ereignisreicher Schnittag mit Jan - ein genialer Tag, nicht zu letzt, weil inzwischen knapp 18 Minuten im Feinschnitt fast fertig sind.
Es war ein Schnittwetter, herrlich - Fenster auf frische Luft rein, draußen Regen, Gewitter, Donner, Blitze, Hagel. Immer heftiger und heftiger. Während Dominik seine Effektschmiede bereits stillgelegt hatte, weil in Langwiesen sogar das elektrische Licht zu flackern begann, warfen wir eine Blick aus dem Fenster:
Irgendjemand hatte kurzfristig die Ilm auf die Markstraße vor meinem Fenster umgeleitet. Sturzbäche, nein Ströme flossen die Straße herunter. Mit einer Freude, wie sie sonst nur Kinder an den Tag legen, griffen wir nach der Kamera und hielten drauf - mit der Hoffnung, daß der Blitz genau dann in den Kirchturm einschlagen würde, wenn wir draufhalten. Tja Dominik ... jetzt mußt Du den Blitz doch reinrendern ;-)
Vielleicht reicht das Material aber für einen richtig schön verregneten Filmanfang - hektisch rennende Leute, einige mit Schirmen, andere mit Müllbeuteln über dem Kopf, durch den Fluß watende Passanten, neben Autos hochspritzende Fontänen ...
Eine gute Nacht denen, die grad ins Bett gehen und einen wunderschönen Morgen denen, die gleich aufstehen werden,